24 Mrz 2009
IKON-Schließanlage überzeugt im Palazzo di Propaganda Fide

Im Vatikan und in Rom sieht man auf Schritt und Tritt repräsentative katholische Gebäude (Museen, Büros, Seminare, Universitäten), aber auch Büros der weltweit operierenden Kongregationen. Eine davon, die Kongregation zur Evangelisierung der Völker, residiert im Palazzo di Propaganda Fide im römischen Stadteil Trevi.
Das Gebäude beherbergt heute das Jesuitenkolleg und ist Sitz des 1622 von Papst Gregor XV. gegründeten Collegio di Propaganda Fide (Kongregation für die Verbreitung des Glaubens).
Der im 17. Jahrhundert erbaute Palazzo wurde in den letzten drei Jahren von Grund auf restauriert. "Wir hatten bislang keine zentrale Schließanlage", erklärt Verwaltungschef der Congregatio, Monsignore Vialo. "Im Zuge der Sanierung wollten wir aber ein neues, sicheres System einführen."
"Wir haben dem Kunden vorgeschlagen, das beste System am Markt einzusetzen und ihm VERSO CLIQ präsentiert", erklärt Projektleiter Rodolfo Rotoni von ASSA ABLOY Sicherheitstechnik. "Die Technik und unser Angebot haben überzeugt: der Palazzo hat sich für uns entschieden."
Das System umfasst 33 Standard-VERSO CLIQ-Zylinder, 7 E2-Zylinder (zusätzlich mit Zeitfunktion und Ereignisspeicher), 36 Schlüssel und 20 E3-Guest-Schlüssel und wird vom ASSA ABLOY-Vertriebspartner Tecnosicurezza geliefert.
Das System wurde im Sommer/Herbst 2008 in Betrieb genommen und bislang ist der Palazzo sehr zufrieden damit.
"Wir erwarten nicht nur, dass dieses erste VERSO CLIQ-System noch erweitert wird, sondern hoffen auch darauf, die gute und starke Zusammenarbeit zwischen den Global Playern Vatikan und ASSA ABLOY weiter auszubauen", so Rodolfo Rotoni.
Über das Gebäude:
Der ursprünglich als Architekt beauftragte Bernini wurde 1644 durch Borromini abgelöst, da dessen Stil von seinem Mäzen Innozenz X. bevorzugt wurde. Borrominis Gestaltung der Fassade ist durch mächtige Pilaster gegliedert, zwischen denen die Fenster des ersten Stocks nach innen versetzt sind, während sich das Zentraljoch nach vorne wölbt. Eine Leiste trennt das Erdgeschoss vom Ersten Stock, das Gesims des Zentraljochs schwingt jedoch wieder nach innen. Diese künstlerisch-architektonisch erzeugte Unruhe gilt als beispielhafte Leistung des Barock in Rom.