20 Jul 2009
Neu: effeff-Fluchttürterminal 1385 mit Stand-Alone-Funktion

Die effeff-Fluchttürterminalreihe 1385 der ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH ist jetzt auch für Stand-Alone-Anwendungen erhältlich.
Die Basis-Konfiguration des Terminals geschieht dabei ohne PC und TSB-Controller über einen Schlüsselschalter. „Zusätzliche Ein- und Ausgänge sind über den Anschluss eines E/A-Moduls verfügbar“, erklärt der zuständige Produktmanager bei ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH, Ulrich Rotenhagen. „Mit der neuen Zusatzfunktion bietet die ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH jetzt ein Fluchttürsteuerterminal für Einzelanwendungen sowie für vernetzte Anwendungen mit zentraler Konfiguration und Anbindung an ein zentrales Steuerungs- und Überwachungssystem in einem an.“
Insgesamt überzeugt die Fluchttürterminalreihe 1385 mit der bewährten effeff-Qualität und Eigenschaften, die die Sicherheit im Gefahrenfall deutlich erhöhen. Durch eine Mehrtonsirene und ein Blindensignal wird beim 1385 sichergestellt, dass die Gefahr akustisch wahrgenommen und der Weg zur Fluchttür bei starker Rauchentwicklung, aber auch von Sehbehinderten, leichter gefunden wird. Auch das intelligente effeff-Beleuchtungskonzept kommt zum Einsatz: „Superhelle Hochleistungs-LED-Reihen symbolisieren dabei den Türzustand“, sagt Ulrich Rotenhagen. „Der grüne Längsbalken markiert den freien Durchgang, der rote Querbalken zeigt an, dass der Durchgang gesperrt ist. So ist auch bei Rotgrünsehschwäche der Türstatus auf den ersten Blick klar erkennbar.“
Darüber hinaus bietet die effeff-Fluchttürterminalreihe hohe Flexibilität: Durch die nahtlose Integration in Produkte der Elektroinstallations- und Gebäudesystemtechnikherstellern Jung und Gira steht für die Terminals ein umfangreiches, attraktives Schalterprogramm zur Verfügung. Auf Basis des von zahlreichen Schalterherstellern verwendeten 55er-Systemmaß ist aber auch eine Integration in andere Schalterprogramme möglich. Bei den Bedienelementen können Planer und Verarbeiter zwischen der Standard-Version „Schlüsselschalter” und der Ansteuerung durch ein handelsübliches „PIN-Code-Modul” oder ein „RFID-Modul” wählen. Ein weiterer Vorteil: Bei der neuen Terminalreihe steht das Wesentliche im Vordergrund. „Im Notschalter ist die Steuerung bereits integriert, so dass die Grundversion – bei der Bedienung durch ein externes Berechtigungselement – mit einer Schalterdose auskommt“, so Rotenhagen. Je nach Anforderung kann der Anwender bis zu drei Schalterdosen nutzen.
Auch die Inbetriebnahme der Fluchttürterminals mit vielseitigen Überwachungsmöglichkeiten, darunter beispielsweise Sabotagekontakte, ist einfach: Die Konfiguration ist zentral gelöst und muss nicht mehr über einen Schiebeschalter am Gerät vorgenommen werden. Um die Montage zu erleichtern, werden die Module über vorkonfektionierte Leitungen mit Steckverbindern verbunden. „So geht es wesentlich schneller, und wir können Fehler bei der Installation vermeiden“, freut sich Ulrich Rotenhagen.